Sonntag, 20. August 2017

Dinan

Ich bin wieder da!

Wir haben Urlaub gemacht in Frankreich und die nächsten Tage will ich Euch ein bisschen was zeigen von dem Landstrich, den wir besucht hatten.

Unser Weg führte uns nach Dinan in der Bretagne, ein kleines Städtchen mit viel Geschichte und ebenso vielen historischen Gebäuden.

Die Brücke und Bucht von Le Havre versprach uns eine schöne Ecke Frankreichs...




... und daß der Ärmelkanal so hübsch ist, wußte ich bis dato auch nicht.

In Dinan angekommen bezogen wir das gemietete Altstadthaus.

von vorne
von hinten
auch von hinten
Innen gab es noch viele alte Stellen, so diese Treppe.


Die Inneneinrichtung war Geschmacksache.


Ausblick aus der obersten Etage:


Unser Haus lag an einem markanten Ort der Touristenroute und überhaupt ist Dinan ein vollkommen auf Touristen eingestellter Ort. Restaurants ohne Ende, Souvenirläden en masse, vielleicht vergleichbar mit Rüdesheim und seiner Drosselgass´. Dennoch ist Dinan ein bezaubernder Ort und wer das Historische, das Mittelalterliche mag, ist hier bestens aufgehoben.

unsere Straße





Hübsche Fleckchen:







Was man wissen muß ist, daß Dinan an einem großen Hügel oder kleinem Berg gebaut ist und unten am Fluß sieht es so aus:





Da könnte man doch glatt einen historischen Roman schreiben, oder nicht? Die ganze Stadt ist Inspiration pur.

Aber der allerschönste Ort, der war nur fünf Gehminuten von unserem Haus entfernt.

Der obere Stadtkern ist rund um eine Basilika gebaut...

sie sitzt ganz oben drauf auf dem Berg
... und der alte Stadtkern ist umzäunt von einer Stadtmauer.



Innerhalb dieser Stadtmauern lebten wir und täglich ging ich mehrmals in den Park der Basilika...


... denn fünf Meter von mir entfernt ist die Stadtmauer und man blickt hinab auf den Ort. Ein traumhaft schöner Ausblick und kein Foto gibt wider, wie der Blick wirkte.






Wir liefen auch über diese große Brücke und von dort habe ich den malerischen Hafen auch fotografiert.



Dinan ist auch bei Nacht schön.



Wir sahen uns auch St. Malo an, davon aber morgen mehr.

Bleibt dran!


Sonntag, 6. August 2017

Gelocktes

Eigentlich ist das Wort falsch geschrieben. Ich müsste locked schreiben, aber ich will Euch irre führen ;-)

Ich habe mir gestern Zeit genommen und eine neue FrauFrida genäht, denn die Overlock (daher das Wort im Titel) wollte ja nun getestet werden.

Also habe ich zugeschnitten im Wohnzimmer...


... Imo beobachtet alles!


Dieser Stoff ist richtig gut abgehangen, denn ihn bekam ich vor laaaanger Zeit geschenkt und daraus nähte ich sogar das Einschulungskleid für meine Kleine (ganz aufwendig mit Bubikragen und Petticoat!!!).

Das ist nun sieben Jahre her!


Auch für meine Große hatte ich das Einschulungskleid genäht, das war vor neun Jahren. Kinners, wie die Zeit vergeht.


Wo ich bei der Großen bin... sie ist zurück vom Sommerlager und hat meine Overlock getestet und spontan mir ein Stifteetui geoverlockt, hihi.


Zurück zum Thema.

Beim gestrigen Post wurde ein wenig gestutzt wegen des Druckluftsprays. So will ich es zeigen.

Ich testete also den Stoff zwecks Fadenspannung und machte natürlich auch gleich "Dreck".


Diesen kann man natürlich erstmal grob entfernen...


... dann mit einem Pinsel drübergehen.


Übrig bleiben viele Fussel...


... und wenn ich vorne aufmache, noch mehr Fussel.


Meine Ova (sie ist ja weder niedlich (also kein Ovi) und sie ist eine Dame!) kann ich auch noch links der Nadeln öffnen.


Druckluftspray gibt´s überall in jedem guten Büroausstatter/Schreibwarenhandel, Computerzubehör bei den großen Technikhäusern und viele Stoffgeschäfte haben es auch.


Damit puste ich alles raus.




Denn wie Ihr seht, sie hat Durchzug.


Tataaaaa, alles draußen.


Wieder zurück zu FrauFrida.

Wenn ich Euch sage, daß ich mich mächtig dämlich anstellte, glaubt Ihr mir das?

Ich kann Euch und will Euch gar nicht erzählen, wie oft ich die Schulternaht anstelle des Armlochs versäuberte. Nicht zweimal, nicht dreimal... witzigerweise hatte ich diesmal eine Menge Geduld.

schon wieder die Schulternaht!
Ich wollte ja einiges testen und beschloß, die Schulter- und die Seitennähte zu overlocken, die Säume aber nur zu versäubern. Die selbst hinzugefügte Blende versäuberte ich ebenfalls außen.

Ich wechselte so oft die Nadel, unfassbar. Ich dachte, ich sei durch mit versäubern und montierte die 2. Nadel zum overlocken, da entdeckte ich, daß ich schon wieder die falsche Naht genommen hatte und das Ganze ca. 5x!!!!!!!


Aber es übt.

Neu für mich war auch:

Wo setze ich an?
Wo nähe ich?

Es war ein ganz neues Umdenken irgendwie und vieles wird mir klarer. Gott sei Dank war ich in Bekleidungsnähkursen, ich würde vieles nicht verstehen.

So schwenkte ich hin und her zwischen meiner großen Maschine (auf Nähen umgerüstet) und der Ova.


Das Kurvenlocken ging schon ganz gut, geht bestimmt besser.



Alles in allem habe ich recht lange gebraucht, allein schon wegen des vielen Auftrennens.

Jetzt ist sie aber fertig und nun ja, sie ist okay, sie ist kein modisches Highlight.



Morgen kriege ich die neuen Garne. Ich freue mich, obwohl die Bottom Lines super sind.


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